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Zuberbühler, Pascal

Pascal "Zubi" Zuberbühler

* 8. Januar 1971

Position:
Torhüter

Vereinsstationen
1983-1/1992 FC Frauenfeld
1/1992-1999 Grasshoppers
1999-2000 FC Basel 1893
2000-2/2001 Bayer Leverkusen/De
2-6/2001 FC Aarau
2001-2006 FC Basel 1893
2006-2/2007 West Bromwich Albion/Eng
2/2007-8/2008 Neuchâtel Xamax
8/2008-2011 FC Fulham/Eng

Vereinserfolge
Schweizer Meister 1995, 1996, 1998 (mit GC), 2002, 2004, 2005 (mit FC Basel)
Schweizer Cupsieger 1994 (mit GC), 2002, 2003 (mit FC Basel)
Schweizer Doublegewinner 2002 (mit FC Basel)
Total 436 Super-League-Spiele in der Schweiz
Total 17 Challenge-Spiele in der Schweiz
Total 13 Spiele in der deutschen Bundesliga
Total 15 Spiele in der englischen Championship
Champions-League-Teilnahmen 1996/97 (mit GC), 1997/98 (mit GC), 2000/2001 (mit Bayer Leverkusen), 2002/2003 (mit FC Basel 1893)
Total 30 Spiele in der Champions League (inkl. Qualifikation)
Total 23 UEFA-/Europa-League-Spiele
Europa League Final 2010 mit FC Fulham (1:2 n.V. gegen Atletico Madrid) als Ersatztorhüter

Nationalmannschaft
Erstes Länderspiel: 6. September 1994 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate in Sion (1:0)
Letztes Länderspiel: 15. Juni 2008 gegen Portugal in Basel (EM, 2:0)
51 Länderspiele (sowie 51 Spiele als nicht eingesetzter Ersatztorhüter)
WM-Teilnahme 2006 (Achtelfinal)
EM-Teilnahmen 2004 (Vorrunde), 2008 (Vorrunde)

Diverses
Zuberbühler erlebte seine ersten Fussballjahre bei seinem Stammverein FC Frauenfeld und wechselte als 1.-Liga-Keeper im Januar 1992 zu den Grasshoppers
Dort erlebte er – vor allem unter seinem Mentor Christian Gross – erfolgreiche Jahre mit drei Meistertiteln, einem Cupsieg und zwei Champions-League-Teilnahmen
Als Gross 1999 Trainer in Basel wurde, wollte er Zuberbühler unbedingt in seinen Reihen halten und es kam zu einem Goalieabtausch mit Stefan Huber und GC
Zuberbühler war Gross’ verlängerter Arm in den folgenden erfolgreichen Jahren des FC Basel
Im Sommer 2000 folgte “Zubi” jedoch zwischenzeitlich dem Ruf von Bayer Leverkusen in die Bundesliga. Er machte dort 13 Partien in der Bundesliga sowie fünf Spiele in der Champions League, u.a. die beiden Partien gegen Real Madrid (2:3, 3:5)
Im Frühjahr 2001 wechselte er vorübergehend zum FC Aarau, bei dem er zwei Partien in der Auf-/Abstiegsrunde bestritt und so zum Ligaerhalt der Aarauer beitrug, ehe er im Sommer 2001 zum FC Basel zurückkehrte. 2002 war er am ersten Meistertitel seit 22 Jahren der Rot-Blauen beteiligt, dazu hütete er in der ersten Champions-League-Kampagne des Clubs 2002/2003 (u.a. gegen Liverpool, Valencia, Manchester United und Juventus Turin) das Tor
2004 reiste er mit der Schweiz als Nummer 2 hinter Captain Jörg Stiel zur EURO 2004. Nach dem Turnier und dem Rücktritt Stiels wurde er von Köbi Kuhn zur Nummer in der Schweizer Nationalmannschaft befördert
Bei der WM 2006 wurde er der einzige Torhüter der Geschichte, der in drei Vorrundenspielen gegen Frankreich, Togo und Südkorea sowie im Achtelfinal gegen die Ukraine kein Gegentor aus dem Spiel heraus zulassen musste. Erst im Penaltyschiessen, in dem alle Schweizer Versuche missglückten, obwohl Zuberbühler den ersten Schuss von Andrej Schewtschenko ebenfalls pariert hatte, musste er sich dreimal geschlagen geben.
In der Saison 2006/2007 nahm er sein zweites Auslandengagement in Angriff und spielte für West Bromwich Albion in der Championship, der zweithöchsten Spielklasse. Anfänglich war er Stammkeeper, dann verlor er den Platz im Team, das am Ende der Saison die Rückkehr in die Premier League schaffte
Im Februar 2007 kehrte er in die Schweiz zurück. Mit Neuchâtel Xamax schaffte er 2006/2007 den direkten Wiederaufstieg in die Super League und spielte dort eine Saison als Stammtorhüter
Vor der EURO 2008 machte Nationaltrainer Köbi Kuhn Diego Benaglio zu seiner neuen Nummer 1 im Tor. Zuberbühler machte an der Endrunde das bedeutungslose letzte Gruppenspiel gegen Portugal, blieb beim 2:0-Sieg neuerlich ungeschlagen und nahm so positiv Abschied aus der rot-weissen Auswahl
Nach dem Turnier 2008 ergab sich unter dem neuen Trainer Roy Hodgson, ehemaliger Coach des Schweizer Nationalteams, eine neue Möglichkeit für einen Clubwechsel nach England. Beim FC Fulham wurde er die Nummer 2 hinter dem australischen Nationalkeeper Mark Schwarzer. Zuberbühler wurde nur einmal im Ligacup eingesetzt, etablierte sich jedoch als Vertrauensperson Schwarzers und übernahm dessen Training ab der Saison 2010/2011. Höhepunkt seiner Zeit bei Fulham war der Final in der Europa League am 12. Mai 2010, als die Engländer Atletico Madrid in Hamburg mit 1:2 n.V. unterlagen und Zuberbühler zu den nicht eingesetzten Reserveleuten zählte
In Fulham fand er den fliessenden Übergang vom Spieler zum Torhütertrainer. Er betreute seinen “Konkurrenten” Mark Schwarzer. 2011 folgte der dem Ruf seines Mentors Christian Gross und wurde Torhütertrainer beim BSC Young Boys. Dort wurde er mit Gross im April 2012 entlassen
Zuberbühler galt in seiner Aktivzeit als sehr lautstarker Torhüter, der hohe Motivationsfähigkeiten und einen unbändigen Ehrgeiz hatte, den er mit zahllosen Titeln zu stillen wusste. Er stachelte seine Mitspieler auch im Training immer wieder zu Höchstleistungen an. Immer wieder geriet er jedoch wegen einzelner Gegentore in die Kritik, wohl auch seiner markanten und bestimmenden Persönlichkeit wegen. Zuberbühler gehört jedoch als echter Teamplayer zu den erfolgreichsten Schweizer Fussballern in Sachen Titelsammlung und internationaler Erfahrung mit 51 Länderspielen (dazu exakt so vielen Nominationen als Nummer 2 - das ist inoffizieller Schweizer Rekord) sowie vier Champions-League-Teilnahmen in drei verschiedenen Vereinen
Seit Sommer 2013 arbeitete Zuberbühler als Torhütertrainer und Sportdirektor für den Servette FC
Später wirkte er für die FIFA und als TV-Experte beim Bezahlsender Teleclub

Spielstatistik Nationalteam