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Knup, Adrian

Adrian „Atze“ Knup

* 2. Juli 1968

Position: Stürmer

Vereinsstationen
1979-1980 FC Reinach
1980-1988 FC Basel
1988-1989 FC Aarau
1989-1992 FC Luzern
1992-1994 VfB Stuttgart/De
1994-1996 Karlsruher SC/De
6-12/1996 Galatasaray istanbul
1/1997-1998 FC Basel

Vereinserfolge
Schweizer Cupsieger 1992 (mit FC Luzern); weitere Finalteilnahme 1989 (mit FC Aarau)
Schweizer Fussballer des Jahres 1991
154 Spiele in der NLA, 43 Tore
Deutscher Supercup-Gewinner 1992 (mit VfB Stuttgart)
DFB-Cupfinalist 1996 (mit dem Karlsruher SC; 0:1 gegen Kaiserslautern)
92 Spiele in der deutschen Bundesliga, 31 Tore

Nationalmannschaft
Erstes Länderspiel: 11. Oktober 1989 in Basel gegen Belgien (2:2)
Letztes Länderspiel: 6. Oktober 1996 in Helsinki gegen Finnland (3:2)
48 Länderspiele, 25 Tore (oder 26, wenn man das ET von Adolfsson am 16.8.95 in Island Adrian Knup zurechnet)
WM-Teilnahme 1994

Diverses
Adrian Knup, der Gymnasiast, debütierte als nicht ganz 18-jähriger Spieler unter Trainer Urs Siegenthaler am 19. April 1986 in der ersten Mannschaft beim FC Basel (5:0 gegen Baden). Im Nachwuchs hatte ihn Emil “Mile” Müller vom Mittelfeldspieler zum Stürmer umfunktioniert, in der Saison 1985/1986 hatte er dort in einer Saison 24 Treffer erzielt. Nach dem Abstieg des FCB 1988 in die NLB wechselte er zunächst zum FC Aarau, wo er immer noch halbtags im Büro arbeite. Mit dem Wechsel zum FC Luzern 1989 begann sein Profileben
Am 29. April 1987 machte er sein erstes Spiel für die Schweizer U21-Auswahl
Am 11. Oktober 1989 debütierte er bei einem 2:2 gegen Belgien für die Schweizer Nationalmannschaft und erzielte in der 50. Minute mit dem 1:0 gleich sein erstes von insgesamt 26 Länderspieltoren. Knup war erst zur Pause für Philippe Douglas eingewechselt worden
Im Cupfinal 1992 erzielte er zwei Tore zum 3:1-Erfolg des FC Luzern in der Verlängerung gegen den FC Lugano. Schon vor diesem Erfolg musste der FC Luzern den bitteren Gang in die NLB antreten. Knup vergab im entscheidenden Auf-/Abstiegsrundenspiel gegen dem FC Grenchen in der Schlussphase einen Penalty, die Luzerner verloren 1:2 und stiegen ab.
Schon vor diesem emotionalen Ende in der Innerschweiz stand fest, dass Knup ab Sommer 1992 für den VfB Stuttgart spielen würde. Dort führte er sich am 11. August gleich im Niedersachsenstadion von Hannover gleich mit dem Gewinn des deutschen Supercups ein. Unter Trainer Christoph Daum wurde er beim 3:1 (2:1)-Erfolg des Meisters gegen DFB-Pokalsieger Hannover 96 zur Pause für Fritz Walter eingewechselt
Am 22. August 1992 gab er für den VfB Stuttgart sein Bundesliga-Debüt bei einem 3:0 gegen den 1. FC Nürnberg, zu dem er in der 80. Minute den dritten Treffer persönlich beitrug. In Suttgart gelangen ihm in zwei Saisons in total 59 Spielen 20 Treffer
Sein Karriere-Highlight waren die beiden Treffer beim historischen WM-Sieg 1994 in der Vorrunde gegen Rumänien (4:1), der die Basis für die spätere Achtelfinal-Qualifikation legte
Nach der WM wechselte er zum Karlsruher SC, damals noch ein Bundesligist. Auch hier steuerte Knup elf Treffer bei.
1996 stand er mit seinem Verein Karlsruher SC im DFB-Pokal-Final, verlor indes mit 0:1
Für die EURO 1996 in England wurde er wie Alain Sutter von Nationaltrainer Artur Jorge aus dem Schweizer Kader gestrichen
Ein darauffolgender Abstecher in die Türkei, zu Galatasaray Istanbul, war bestenfalls finanziell erfolgreich
Knup kehrte im Januar 1997 unter dem neuen Präsidenten René C. Jäggi noch einmal zum FC Basel zurück, konnte aber – auch aufgrund zahlreicher Verletzungen – nicht mehr an die alte Stärke anknüpfen. Im Sommer 1998 beendete er seine Karriere, obwohl er noch über einen Kontrakt bis 1999 verfügt hätte
Knup gründete nach seiner Karriere die “Adrian Knup Consulting” und ist im Marketing- und Eventbereich tätig. Er amtierte auch als Experte beim Schweizer Fenster des TV-Senders Sat.1, der phasenweise Livespiele der Schweizer Liga übertrug
Im Mai 2007 wurde er vom SFV zum Teammanager der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ernannt und sollte so Köbi Kuhn im Hinblick auf die EURO 2008 unterstützen. Mit dem Ende des Turniers lief das Mandat aus.
Knup wirkte ab 2009 bis 2017 als Verwaltungsrat des FC Basel und war dort ab Frühjahr 2012 auch Vize-Präsident und Mitglied der Technischen Kommission des Vereins, 2013 wurde er in der neuen Vereinsstruktur als Direktor Nachwuchs nominiert.

Ab 2017 agierte er als "Chief Sports Officer" in der Geschäftsleitung der Swiss Football League. Ab 2018 wurde er ausserdem Delegierter der Schweizer U21-Nationalmannschaft.


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