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Hügi, Josef

Josef Hügi
"Seppe", Hügi II, "Goldfüsschen"

* 23. Januar 1930 in Basel
† 16. April 1995 in Basel

Position: Stürmer

Vereinsstationen
1942-1962 FC Basel
1962-1963 FC Zürich
1963-1964 FC Pruntrut
1964-1965 FC Laufen

Vereinserfolge
Total 332 Spiele in der NLA, 251Tore
Schweizer Meister 1953 (mit FC Basel), 1963 (mit FC Zürich)
Schweizer Torschützenkönig 1952 (24 Tore), 1953 (32 Tore, ex aecquo mit Eugen Meier/YB), 1954 (30 Tore)

Nationalmannschaft
Erstes Länderspiel: 25. November 1951 gegen Italien in Lugano (2:2)
Letztes Länderspiel: 28. Mai 1961 gegen Schweden in Stockholm
Total 34 Länderspiele, 22 Tore
Eine WM-Teilnahme (1954)

Diverses
Hügis älterer Bruder Hans (Hügi I) spielte ebenfalls beim FC Basel und kam auf ein einziges Länderspiel für die Schweiz. Gemeinsam holten sie 1953 den ersten Meistertitel in der Geschichte des FC Basel (Hügi II schoss in jener Saison 32 Tore für den FCB)
An der WM 1954 kam er mit sechs persönlichen Toren gemeinsam mit Max Morlock und Erich Probst auf den zweiten Platz der Torschützenliste, deutlich hinter dem ungarischen Sieger Sandor Koscics (elf Treffer)
Er erzielte das 2:1 im Gruppenspiel gegen Italien und beim 4:1 im Entscheidungsspiel gegen Italien um den Viertelfinaleinzug zwei Schweizer Tore, beim legendären Viertelfinal gegen Österreich (5:7) zeichnete sich Hügi als dreifacher Schweizer Torschütze aus
Beim 2:2 in der WM-Qualifikation am 10. März 1957 in Madrid gegen Spanien erzielte Hügi beide Schweizer Tore
Am 12. Oktober 1960 traf er in Basel beim 6:2 gegen Frankreich gleich fünfmal, ein Wert, der nie mehr übertroffen werden sollte (vier Treffer schoss er in Serie)
1960 und 1961 half er noch mit, gegen Belgien die WM-Qualifikation für 1962 in Chile sicherzustellen. Ans Turnier selbst reiste Hügi indessen nicht
Hügi weist noch heute mit 23 Toren in 34 Länderspielen die höchste Torquote aller Schweizer Nationalspieler auf (0,676), Rekordtorschütze Alex Frei (84 LS, 42 Tore) kommt auf eine Quote von 0,5 Toren pro Partie
Die Quote in der NLA ist noch eindrücklicher (0,7795 pro Partie)
Dennoch war Hügi nicht bloss ein Vollstrecker, sondern ein spielender Mittelstürmer, der allerdings mit seinem schütteren Haar und seinem leichten Bauchansatz immer etwas den Eindruck eines Seniorenspielers hinterliess (vielleicht machte das seine Gefährlichkeit aus)
Im Meisterjahr 1962/63 des FC Zürich machte Hügi nur noch ein Ligaspiel, danach liess er die Karriere in Pruntrut und beim FC Laufen in der NLB ausklingen