Dzemaili, Blerim

Blerim Dzemaili

* 12. April 1986 in Tetovo/Mazedonien

Position: Mittelfeldspieler defensiv

Aktueller Verein:
FC Bologna/It (Vertrag bis 2017 mit Option), anschl. Vertrag bei Montreal Impact/Ka

Vereinsstationen:
5/1995-11/1996 FC Oerlikon ZH
11/1996-7/2000 FC Unterstrass
7/2000-3/2001 SC YF Juventus
3/2001-6/2007 FC Zürich
7/2007-8/2008 Bolton Wanderers/Eng
9/2008-8/2009 FC Torino/It
9/2009-6/2011 FC Parma/It
7/2011-7/2014 SSC Napoli/It
8/2014-8/2015 Galatasaray Istanbul
8/2015-6/2016 CFC Genoa/It (leihw.)

Vereinserfolge:
Schweizer Meister 2006, 2007 (mit FC Zürich)
Schweizer Cupsieger 2005 (mit FC Zürich)
Total 111 Spiele in der Schweizer Super League, 9 Tore
Italienischer Cupsieger 2012, 2014 (mit SSC Napoli)
Total 165 Spiele in der Serie A, 17 Tore
Türkischer Meister 2015 (mit Galatasaray Istanbul)
Türkischer Cupsieger 2015 (mit Galatasaray Istanbul)
Champions League Teilnahmen 2011/2012 (mit SSC Napoli; Achtelfinal), 2013/2014 (mit SSC Napoli; Gruppenphase), 2014/2015 (mit Galatasaray Istanbul; Gruppenphase)
Europa League Teilnahmen 2012/2013 (mit SSC Napoli; Sechzehntelfinals), 2013/2014 (mit SSC Napoli; Achtelfinal)
UEFA Cup Teilnahme 2005/2006 (mit FC Zürich; 1. Runde)

Nationalmannschaft:
Erstes Länderspiel: 1. März 2006 gegen Schottland in Glasgow (3:1)
WM-Teilnahmen: 2006, 2014
EURO-Teilnahme: 2016

7 Spiele für die Schweizer U21 (8 Tore)
8 Spiele für die Schweizer U20 (1 Tor)
6 Spiele für die Schweizer U19 (0 Tore)
2 Spiele für die Schweizer U18 (0 Tore)

Diverses:
Blerim Dzemaili ist im mazedonischen Tetovo geboren, als Vierjähriger kam er mit seinen Eltern in die Schweiz. In seiner Jugend spielte er bei verschiedenen lokalen Vereinen, ehe er sich 2001 als 15-Jähriger dem Nachwuchsspitzenfussball beim FC Zürich anschloss. 2003 rückte er als Profi in die erste Mannschaft auf und holte 2005 mit dem Cupsieg seinen ersten Titel
2006, unmittelbar nach seinem ersten Meistertitel mit dem FC Zürich, gehörte er zum Aufgebot von Köbi Kuhn für die Fussball-WM in Deutschland, er kam aber in keinem der vier Spiele zum Einsatz
2007 gab er seinen Wechsel zu den Bolton Wandereres bekannt, doch noch vor seinem Weggang riss er sich im Training des FCZ das Kreuzband am Knie und verpasste die gesamte Saison 2007/2008. Ermachte kein einziges Spiel für seinen neuen Verein Bolton Wanderers und fehlte auch an der EURO 2008 der Nationalmannschaft
Zur Saison 2008/2009 wurde er von Bolton an den FC Torino in der italienischen Serie A ausgeliehen. Die Turiner zogen ein Jahr später die vereinbarte Kaufoption. Die Saisons 2009/2010 und 2010/2011 bestritt Dzemaili jedoch als Leihspieler für den FC Parma.
Unter dem neuen Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld wurde er zunächst nur selten für die Nationalmannschaft berücksichtigt, seit 2011 jedoch regelmässig berufen
Wechselte im Sommer 2011 für 9 Millionen Franken zur SSC Napoli und traf dort auf seinen ehemaligen Teamkollegen beim FC Zürich, Gökhan Inler
2012 und 2014 wurde er mit dem SSC Napoli italienischer Cupsieger, 2013/2014 bestrittt er mit diesem Club erstmals die Champions League
Im Sommer 2014 reiste er mit der Schweiz zur WM nach Brasilien. In drei Teileinsätzen wurde er von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld berücksichtigt, im Gruppenspiel gegen Frankreich (2:5) erzielte er mittels Freistoss-Flachschuss einen der beiden Schweizer Anschlusstreffer.
Nach der WM entschloss er sich zu einem Wechsel zu Galatasaray Istanbul in die türkische Süper Lig. Dort bestritt er zum dritten Mal in seiner Karriere die Gruppenphase der Champions League und holte am Ende der Saison mit dem Club das Double in der Türkei. Allerdings gehörte Dzemaili nicht zum Stammpersonal von Trainer Hamza Hamzaoglu und machte total nur elf Partien in der Meisterschaft.
Im August 2015 wurde Dzemaili, der bei Galatasaray nicht mehr zum Zug kam, für eine Saison an den italienischen Serie-A-Club CFC Genua ausgeliehen.
Von Vladimir Petkovic wurde er für die EURO 2016 aufgeboten und bestritt alle vier Schweizer Partien.
Nach dem Turnier lief seine Leihzeit in Genua aus, Dzemaili schloss sich dem FC Bologna in der Serie A an - mit der Perspektive, nach ein oder zwei Saisons zu Montreal Impact in die nordamerikanische MLS wechseln zu können

Spielstatistik Nationalteam