Drmic, Josip

Josip Drmic

* 8. August 1992 in Bäch SZ

Position: Stürmer, Flügel

Aktueller Verein:
Borussia Mönchengladbach/De (Vertrag bis 2019)

Vereinsstationen:
7/1999 - 8/2003 FC Freienbach
9/2003 - 9/2004 FC Rapperswil-Jona
9/2004 - 2/2005 FC Freienbach
3/2005 - 7/2013 FC Zürich
7/2013 - 7/2014 1. FC Nürnberg/De
7/2014 - 6/2015 Bayer 04 Leverkusen/De
7/2015 - 1/2016 Borussia Mönchengladbach/De
2/2016 - 6/2016 Hamburger SV/De (leihw.)

Vereinserfolge:
Europa League Teilnahme 2011/2012 (mit FC Zürich; Gruppenphase), 2016/2017 (mit Borussia Mönchengladbach; Achtelfinal)
Champions League Teilnahmen 2014/2015 (mit Bayer Leverkusen; Achtelfinal), 2015/2016 (mit Mönchengladbach; Gruppenphase)
Champions League Qualifikationsrunde 2011/2012 (mit FC Zürich)
Total 62 Spiele in der Schweizer Super League, 18 Tore

Nationalmannschaft:
Erstes Länderspiel: 11. September 2012 gegen Albanien in Luzern (2:0)
Olympiateilnahme: 2012
WM-Teilnahme: 2014

11 Spiele für die Schweizer U21 (5 Tore)
7 Spiele für die Schweizer U19 (6 Tore)
1 Spiel für die Schweizer U18 (0 Tore)

Diverses:
Josip Drmic ist als Sohn einer kroatischen Familie im Kanton Schwyz geboren und machte seine ersten fussballerischen Erfahrungen als F-Junior beim FC Freienbach. Er besitzt auch den kroatischen Pass. Mit 13 Jahren wurde er in die Nachwuchsabteilung des FC Zürich aufgenommen.

Ab der U18 gehörte er auch dem Aufgebot der Schweizer Nachwuchsnationalmannschaften an. Für die U19 erzielte er in sieben Partien sechs Tore.

Auf der Geschäftsstelle des FC Zürich absolvierte er bis 2012 eine kaufmännische Ausbildung.

Sein erstes Spiel in der Super League bestritt er unter Trainer Bernard Challandes am 6. Februar 2010 gegen Neuchâtel Xamax. Er wurde für die letzten drei Minuten eingewechselt. Für den FC Zürich bestritt er bis im Sommer 2013 74 Pflichtspiele (Meisterschaft und Cup) und kam auf 25 Tore.

Nach der erfolgreichen EURO 2011 wurde Drmic Mitglied der Schweizer U21-Auswahl. Er bestritt sechs EM-Qualifikationsspiele und dazu die Playoffs gegen Deutschland, in denen die Schweiz (1:1, 1:3) scheiterte und die EM 2013 verpasste.

In der Champions League Qualifikation 2011/2012 kam Drmic beim FC Zürich in den Partien gegen Standard Lüttich und Bayern München nur als Reservist zum Einsatz

Im Sommer 2012 nahm er mit der Schweizer U23-Auswahl am olympischen Fussballturnier in Grossbritannien teil. Nach einem 1:1 gegen Gabun zum Auftakt folgten zwei Niederlagen gegen Südkorea (1:2) und Mexiko (0:2), für das Team von Pierluigi Tami war das Turnier damit nach der Vorrunde beendet.

In seinem ersten Länderspiel kam er am 11. September 2012 in der WM-Qualifikation gegen Albanien in Luzern gerade mal eine Minute zum Einsatz. Er war in der Nachspielzeit für Granit Xhaka eingewechselt worden.

Am 5. Juli 2013 unterzeichnete er beim deutschen Bundesligisten 1. FC Nürnberg einen Vierjahresvertrag. Sein erstes Bundesligaspiel war die Partie der 1. Runde gegen die TSG 1899 Hoffenheim, als er zur Pause eingewechselt wurde. Schon am zweiten Spieltag markierte er gegen Hertha BSC Berlin sein erstes Bundesliga-Tor. Er gehörte in der ersten Phase der Saison regelmässig zur Startformation und erzielte im weiteren Verlauf 17 Tore, so viele wie seit Stéphane Chapuisat kein Schweizer mehr in der Bundesliga. Am Ende der Spielzeit stand jedoch der Abstieg in die 2. Bundesliga

Am 12. Mai 2014 unterzeichnete Josip Drmic einen Fünfjahresvertrag bei Bayer 04 Leverkusen und sicherte sich so den Verbleib in der Bundesliga.

Von Ottmar Hitzfeld wurde er für die WM 2014 in Brasilien aufgeboten. Dort kam der Stürmer in allen vier Schweizer Partien, inkl. dem Achtelfinal gegen Argentinien zu Teileinsätzen. Zum 3:0 im entscheidenden Gruppenspiel gegen Honduras leistete er zwei Assists zu Toren von Xherdan Shaqiri.

Obwohl er für Bayer Leverkusen in der Saison 2014/2015 sieben Champions-League-Partien, darunter den Achtelfinal gegen Atletico Madrid, bestritt und in 25 Bundesliga-Spielen sechs Tore beitrug, kam er nicht an Leverkusens Ikone Stefan Kiessling und dem aufstrebenden Karim Bellarabi vorbei. Im Sommer 2015 entschloss er sich deshalb zu einem neuerlichen Clubwechsel und unterzeichnete bei Borussia Mönchengladbach einen Vertrag bis 2019.

Am 5. September 2015 erzielte er als Einwechselspieler zwei Tore zur Wende im EURO-Qualifikationsspiel gegen Slowenien. Die Schweizer lagen mit 0:2 im Rückstand, ehe Drmic die Treffer zum 1:2 und in der vierten Nachspielminute jener zum 3:2-Sieg gelangen. Es war erst das dritte Mal in der Geschichte des Schweizer Nationalteams, dass es gelang, einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg zu verwandeln (1938 an der WM gegen Deutschland und 1991 im Testspiel gegen Kolumbien)

Am 1. Februar 2016 unterzeichnete Drmic einen Leihvertrag bis zum Saisonende beim Bundesligisten Hamburger SV. Dort verletzte er sich am 13. März 2016 im Auswärtsspiel gegen seinen ehemaligen Verein Bayer Leverkusen, worauf ein Knorpelschaden operativ behoben werden musste. Drmic fiel danach für mehrere Monate aus und verpasste auch die EURO 2016 mit dem Schweizer Nationalteam.

Erst Ende 2016, mittlerweile wieder bei Borussia Mönchengladbach, konnte er wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Am 25. März 2017 gab er im WM-Qualifikationsspiel der Schweiz gegen Lettland sein Comeback im Nationalteam und traf sogleich zum 1:0-Sieg.

Spielstatistik Nationalteam