Sommer, Yann

Yann Sommer

* 17. Dezember 1988 in Morges

Position: Torhüter

Aktueller Verein:
Borussia Mönchengladbach/De (Vertrag bis 2021)

Vereinsstationen:
10/1996 – 3/1997 FC Herrliberg
3/1997 – 6/2003 FC Concordia Basel
7/2003 – 7/2007 FC Basel
7/2007 – 12/2008 FC Vaduz (leihw.)
1/2009 – 6/2009 FC Basel
7/2009 – 6/2010 Grasshopper Club Zürich
7/2010 - 7/2014 FC Basel

Vereinserfolge:
Schweizer Meister 2011, 2012, 2013, 2014 (alle mit FC Basel)
Schweizer Cupsieger 2007 (ohne Einsatz), 2012 (mit FC Basel), weitere Finalteilnahmen: 2013, 2014 (beide mit FC Basel)
Schweizer Doublegewinner 2012 (mit FC Basel)
Meister Challenge League 2007/2008 (mit FC Vaduz)
Europa League Teilnahmen 2012/2013 (mit FC Basel; Halbfinal), 2013/2014 (mit FC Basel; Viertelfinal), 2014/2015 (mit Mönchengladbach; 1/16-Final)
Champions League Teilnahmen 2011/2012 (mit FC Basel; Achtelfinal), 2013/2014 (mit FC Basel; Gruppenphase), 2015/2016 (mit Mönchengladbach; Gruppenphase)

Nationalmannschaft:
Erstes Länderspiel: 30. Mai 2012 gegen Rumänien in Luzern (0:1)
EURO-Teilnahme: 2016

31 Spiele für die Schweizer U21 (EM-Finalist 2011)
18 Spiele für die Schweizer U19
10 Spiele für die Schweizer U17 (EM-Endrunde 2005)
6 Spiele für die Schweizer U16

Diverses:
Yann Sommer wurde in der Westschweizer geboren, machte seine ersten fussballerischen Gehversuche jedoch an seinem späteren Wohnort Herrliberg. Nach dem Umzug in die Region Basel schloss er sich zunächst dem FC Concordia Basel an und wechselte erste 2003, im Alter von 15 Jahren, in die Nachwuchsabteilung des FC Basel

Sein Vater Daniel Sommer war früherer 1.-Liga-Torhüter. Der Umzug in die Region Basel hatte mit seiner Tätigkeit als Verlagsleiter der Basler Zeitung zu tun. Vater Sommer trainierte seinen Sohn beim FC Concordia noch selbst

2005 nahm Yann Sommer mit der Schweizer U17-Auswahl an der EM-Endrunde teil , danach spielte er beim FC Basel schon für die U21-Mannschaft und trainierte regelmässig mit der ersten Mannschaft. In der Saison 2006/2007 spielte er als Torhüter Nummer 3 im Kader von Christian Gross in der ersten Mannschaft, kam jedoch auf keine Einsätze, auch nicht im Schweizer Cupfinal 2007, den der FC Basel gegen den FC Luzern gewinnen konnte.

Im Sommer 2007 unterzeichnete er beim FC Basel einen langfristigen Vertrag, um ihm Spielpraxis zu verleihen wurde er ab der Saison 2007/2008 an den FC Vaduz in der Challenge League ausgeliehen. Dort glänzte Sommer als jüngster Keeper der Liga und stieg unter Trainer Heinz Hermann erstmals in der Vereinsgeschichte der Liechtensteiner in die Super League auf. Auch in der höheren Spielklasse war Sommer Stammkeeper, wurde aber nach der Vorrunde zum FC Basel zurückgerufen

Die Saison 2009/2010 bestritt er als Stammkeeper bei den Grasshoppers, wohin er vom FC Basel wiederum ausgeliehen wurde. Mit dem Wissen, eine Saison hinter Franco Costanzo die Nummer 2 zu sein, danach aber als Stammkeeper bei den Rot-Blauen nachrücken zu können, entschied er sich 2010 zur Rückkehr nach Basel.

2011 bestritt er mit der Schweizer U21-Auswahl die EM-Endrunde in Dänemark. In drei Vorrundenspielen sowie im Halbfinal gegen Tschechien blieb er ohne einen Gegentreffer. Die Schweizer hatten mit dem Finaleinzug die erstmalige Teilnahme an den Olympischen Spielen nach 84 Jahren geschafft. Im Final der U21-EM verloren die Schweizer gegen Spanien mit 0:2.

Im Cupfinal 2012 hielt er nach einem 1:1 in der Verlängerung gegen den FC Luzern zwei Penaltys und trug damit wesentlich zum Erfolg des FC Basel bei. Der Club holte in diesem Sommer das Double.

Am 30. Mai 2012 wurde er von Trainer Ottmar Hitzfeld im Testspiel gegen Rumänien in Luzern (0:1) erstmals in der Schweizer A-Nationalmannschaft eingesetzt

Bei den Olympischen Spielen mit der Schweizer U23-Auswahl nahm Sommer nicht teil, weil das Turnier mit den Qualifikationsspielen seines Clubs zur Champions League zusammenfiel.

Sommer gilt als sehr moderner Torhüter mit starker Athletik, trotz seiner etwas geringeren Körpergrösse (183 cm) enormer Sprungkraft und herausragenden technischen Fertigkeiten im Torhüterspiel, aber auch mit beiden Füssen

2014 stand er im Schweizer Kader für die WM 2014. Er wurde jedoch in keinem Spiel eingesetzt.

Nach der WM erklärte die Schweizer Nummer 1, Diego Benaglio, ihren Rücktritt. Yann Sommer rückte als erste Wahl für das Tor des Schweizer Nationalteams nach und bestritt am 8. September 2014 gegen England (0:2) sein erstes Spiel als neue Nummer 1

Mit seinem neuen Verein Borussia Mönchengladbach, bei dem er im Sommer 2014 einen Vertrag bis 2019 unterzeichnet hatte, gelang ihm 2014/2015 eine starke Debütsaison als Nachfolger des zum FC Barcelona transfierten Marc-André ter Stegen. Der Club qualifizierte sich als Bundesliga-Dritter erstmals direkt für die Champions-League-Gruppenphase.

Von Nationaltrainer Vladimir Petkovic wurde er für die EURO 2016 aufgeboten und spielte in allen vier Partien der Schweizer durch.

Am 27. Januar 2016 verlängerte Sommer seinen bis 2019 laufenden Vertrag bei Borussia Mönchengladbach vorzeitig um zwei Jahre bis 30. Juni 2021.

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