Rodriguez, Ricardo

Ricardo Rodriguez

Homepage: www.ricardo-rodriguez.ch

* 25. August 1992 in Zürich

Position: Verteidigung links

Aktueller Verein:
AC Milan/It (Vertrag bis 2021)

Vereinsstationen:
6/2001 – 4/2004 FC Schwamendingen
4/2004 – 1/2012 FC Zürich
1/2012 - 6/2017 VfL Wolfsburg/De

Vereinserfolge:
DFB-Pokalsieger 2015 (mit VfL Wolfsburg)
Deutscher Supercupsieger 2015 (mit VfL Wolfsburg)
Schweizer Meisterschaft 2010/2011 2. Rang
Champions League Teilnahme 2015/2016 (VfL Wolfsburg)
Europa League Teilnahmen 2011/2012 (FC Zürich; Gruppenphase), 2014/2015 (VfL Wolfsburg; Viertelfinal)

Nationalmannschaft:
Erstes Länderspiel: 7. Oktober 2011 gegen Wales in Cardiff (0:2)
WM-Teilnahme: 2014
EURO-Teilnahme: 2016
Schweizer Fussballer des Jahres: 2014
Olympiateilnahme: 2012

15 Spiele für die Schweizer U19 (5 Tore)
10 Spiele für die Schweizer U18 (darunter U17-WM 2009; 4 Tore)
2 Spiele für die Schweizer U17 (0 Tore)

Diverses:
Als Sohn eines spanischen Vaters und einer chilenischen Mutter hat Ricardo Rodriguez inklusive dem Schweizer Pass gleich drei Nationalitäten. Sein Bruder Roberto ist ebenfalls Fussbalprofi und spielt beim FC St. Gallen (Stand 2013). Bruder Francisco spielte in der U21 des FC Zürich.

Seine Karriere begann Rodriguez beim FC Schwamendingen, mit zehn Jahren schon trat er jedoch in die Nachwuchsabteilung des FC Zürich ein und durchlief dort sämtliche Teams

Nach dem Weltmeistertitel mit der Schweizer U17-Auswahl im November 2009 in Nigeria, bei dem er in allen Partien bis auf das Vorrundenspiel gegen Brasilien über die volle Distanz eingesetzt wurde, wurde er beim FC Zürich umgehend ins Kader der ersten Mannschaft aufgenommen

Am 21. März 2010 debütierte er im Super-League-Team des FC Zürich bei einem 2:0-Sieg gegen die AC Bellinzona. Er wurde in der 32. Minute für den verletzten Hannu Tihinen eingewechselt

Mit dem FC Zürich wurde er in der Saison 2010/2011 Zweiter der Schweizer Meisterschaft

Im Oktober 2011 machte er in Wales sein erstes Länderspiel für die Schweizer A-Nationalmannschaft

An einem Freitag, dem 13., im Januar 2012, setzte Rodriguez seine Unterschrift unter einen Vertrag beim deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg, der ihn bis 2016 bindet.Schon eine Woche später debütierte er gegen den 1. FC Köln (1:0) in dieser Spielklasse

2012 bestritt er für die Schweizer Auswahl das Olympiaturnier in London, das nach der Vorrunde (1:1 gegen Gabun, 1:2 gegen Südkorea, 0:1 gegen Mexiko) endete. Rodriguez machte mit der Nummer 13 alle Spiele als linker Verteidiger über die volle Distanz.

Im Oktober 2013 qualifizierte sich Rodriguez mit der Schweizer Nationalmannschaft dank einem 2:1-Auswärtssieg gegen Albanien für die WM 2014.

Von Ottmar Hitzfeld wurde er für die WM 2014 aufgeboten und in allen vier Schweizer Partien als Linksverteidiger eingesetzt
An den Swiss Football Awards am 30. August 2014 in Sarnen wurde Rodriguez erstmals zum "Credit Suisse Player of the year", zum Schweizer Fussballer des Jahres 2014, gewählt.

Mit dem VfL Wolfsburg erreichte er in der Europa League der Saison 2014/2015 die Viertelfinals. Im DFB-Pokal setzte sich der VfL Wolfsburg im Final gegen Borussia Dortmund mit 3:1 durch, die drei Schweizer Diego Benaglio, Timm Klose und Ricardo Rodriguez spielten die gesamten 90 Minuten. Am 1. August 2015 bezwang der VfL Wolfsburg im deutschen Supercup den FC Bayern München im Penaltyschiessen mit 5:4. Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Rodriguez verwertete den Penalty zum 1:1.

Von Nationaltrainer Vladimir Petkovic wurde er für die EURO 2016 aufgeboten und spielte alle vier Partien der Schweizer durch.

Beim WM-Qualifikationsspiel gegen Ungarn in Budapest erzielte Ricardo Rodriguez in seinem 38. Länderspiel seinen ersten Treffer im rot-weissen Trikot. Ihm gelang mit einem Volleyaufsetzer mit seinem starken linken Fuss der Führungstreffer zum 2:1, die Schweiz gewann am Ende mit 3:2.

Mit dem VfL Wolfsburg durchlebte Rodriguez eine schwierige Spielzeit, die im Relegationsduell mit Eintracht Braunschweig endete. Aufgrund eines Teilabrisses des Syndesmosebandes im rechten Fuss kam der Schweizer in der Endphase der Saison nicht mehr zum Einsatz.

Am 8. Juni 2016 unterzeichnete Ricardo Rodriguez einen Vierjahresvertrag beim italienischen Traditionsverein AC Milan. Die Italiener sollen etwas weniger als die festgeschriebene Ablösesumme von rund 24 Millionen Franken nach Wolfsburg, wo Rodriguez noch bis 2019 unter Vertrag gestanden hätte, überwiesen. Rodriguez wählte die Rückennummer 68, den Geburtsjahrgang seiner 2015 verstorbenen Mutter.

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